scholarly journals Facharztprüfung zur Erlangung des Schwerpunktes pädiatrische Gastroenterologie und Hepatologie zum Facharzttitel Kinder- und Jugendmedizin

2016 ◽  
Vol 97 (17) ◽  
2011 ◽  
Vol 11 (05) ◽  
pp. 283-288
Author(s):  
R. Behrens ◽  
M. Claßen ◽  
D. Scholz

ZusammenfassungMit der Zunahme der Inzidenz chronisch entzündlicher Darmerkrankungen (CED), insbesondere des Morbus Crohn im Kindes- und Jugendalter, richtete sich die Aufmerksamkeit der Wissenschaft auf die Merkmale der pädiatrischen CED. V. a. längere Krankheitszeiten, Schmerzen und Untergewicht behindern die körperliche, seelische und schulische Entwick-lung. Kinder- und Jugendärzte sollten mit den Besonderheiten des Krankheitsverlaufs und den Komplikationen der CED in der Pädiatrie vertraut sein, um den Betroffenen zu helfen, ihr Entwicklungspotenzial voll auszuschöpfen. In westlichen Ländern entstanden Patientenregister, die aufgrund institutioneller Bindungen meist nur einen Teil der Population erfassen. Mit dem sächsischen Kinder-CED-Register wurde 2000 ein flächendeckendes Dokumentationssystem für den Verlauf der CED im Kindesalter etabliert. Auf dieser Erfahrung aufbauend wurde 2004 von der Gesellschaft für pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung (GPGE) das deutschsprachige Register CEDATA ins Leben gerufen, das mittlerweile die weltweit größte Zahl von Kindern und Jugendlichen mit CED in einer Kohorte vereint.


2014 ◽  
Vol 49 (6) ◽  
pp. 14-19
Author(s):  
J. Deutsch ◽  
G. Granditsch ◽  
F.G. Eitelberger ◽  
H. Ellemunter ◽  
A.C. Hauer ◽  
...  

2020 ◽  
Vol 58 (09) ◽  
pp. 890-894
Author(s):  
Jan de Laffolie ◽  
Tobias Schwerd ◽  
Annette Simon ◽  
Maren Pauli ◽  
Ilse Broekaert ◽  
...  

ZusammenfassungEpidemiologische und klinische Beobachtungen sowie Tiermodelle weisen auf die Ernährung als Risikofaktor für die Entwicklung einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung (CED) hin. Die exklusive enterale Ernährungstherapie (EET) ist das Musterbeispiel einer effektiven Entzündungskontrolle durch eine rein diätetische Intervention. Ausgehend davon haben Patienten, Familien und betreuende Fachkräfte des Gesundheitswesens ein großes Interesse, andere Ernährungsmodifikationen in der Behandlung von CED-Patienten einzusetzen, zum Beispiel eine partielle Ernährungstherapie (PET) mit spezifischer Diät wie die Crohnʼs Disease Exclusion Diet. Die folgende Stellungnahme fasst die aktuelle Datenlage zusammen und gibt Orientierung für Praxis und weitere Forschung.


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