Diskurslinguistische Perspektiven auf Soziale Repräsentationen

2018 ◽  
Author(s):  
Johannes Dahm
2002 ◽  
Vol 33 (2) ◽  
pp. 65-81 ◽  
Author(s):  
Elisabeth Brauner ◽  
Bernhard Orth

Zusammenfassung: Die sozialpsychologische Gruppenforschung hat in den vergangenen Jahren eine Reihe von Veränderungen erfahren. Hierzu gehören einerseits Verlagerungen inhaltlicher Schwerpunkte der Forschung hin zur Analyse von Informationsverarbeitungsprozessen und andererseits Weiterentwicklungen methodischer Ansätze. Insbesondere Prozessanalysen verbaler Daten werden verstärkt gefordert und auch durchgeführt. Im vorliegenden Beitrag wird gezeigt, dass beiden Trends genüge getan werden kann, indem das Cognitive Mapping ( Axelrod, 1976 ) mit der Monotone Netzwerkanalyse ( Orth, 1998 ) kombiniert wird. Die Stärke beider Methoden liegt hierbei auf der Herausarbeitung von Strukturen von Argumentationen, die in Gruppendiskussionen angebracht werden. Der Ansatz ist außerdem geeignet, soziale Repräsentationen zu untersuchen und abzubilden.


1988 ◽  
Vol 17 (3) ◽  
Author(s):  
Ulrich Frick ◽  
Jürgen Rehm ◽  
Manfred Fichter ◽  
Raimar Koloska

ZusammenfassungDie vorliegende Arbeit versucht empirisch zu klären, ob die jeweilige Rollenorientierung von klinischen Therapeuten die klinische Urteilsbildung über stationäre Alkoholismus-Patienten beeinflußt. Dabei konnte die Existenz von rollenspezifischen sozialen Repräsentationen nachgewiesen werden, die die individuelle Informationsverarbeitung bis hin zu Prognosen über den weiteren Verlauf der Krankheit leiten. Der Einfluß dieser sozialen Repräsentationen ist umso stärker, je ambivalenter die Situation für den Urteiler ist.


Pflege ◽  
1999 ◽  
Vol 12 (2) ◽  
pp. 89-94
Author(s):  
Herbert Janig ◽  
Gottfried Süssenbacher

Angesichts der gegenwärtigen Veränderungen im Gesundheits- und Krankenpflegeberuf stellt sich die Frage, welche gefühlsmäßigen Vorstellungen («soziale Repräsentationen») Schwestern und Pfleger über ihre Arbeit haben. Diese Untersuchung geht der Frage nach, wie die Vorstellung über «ungeschütztes Hilfehandeln» die Einstellung zu und den Charakter von Arbeitstätigkeiten bestimmt. Faßt man die Ergebnisse zusammen, so zeigt sich, daß Vorstellungen über Pflegetätigkeiten mit Bildern von hoher Einsatzbereitschaft, Kommunikation, Leistung und Pflichtbewußtsein verknüpft sind. Diese Bilder werden jedoch teilweise von Gefühlen des Ungeschütztseins und einer neurotisierenden Verunsicherung begleitet. Es stellt sich deshalb die Frage, ob nicht das Rollenverständnis der Pflege innerhalb der gesellschaftlichen Entwicklung durch diese kaum beachtete soziale Repräsentation in seiner Entfaltung behindert worden ist.


2018 ◽  
Vol 19 (1-2/2018) ◽  
pp. 47-61 ◽  
Author(s):  
Rainer Diaz-Bone

Der Artikel bezieht die Diskursanalyse von Michel Foucault sowie ihre methodologischen Positionen auf die Ungleichheitsforschung und argumentiert, dass es insbesondere die methodologischen Grundlagen der Diskursanalyse sind, die Perspektiven für die Ungleichheitsforschung eröffnen. Diese werden im Artikel entwickelt und am Ende systematisiert. Zugleich werden die historischen Studien Foucaults herangezogen, um aufzuzeigen, wie sich diskursanalytisch andere Ungleichheitsdimensionen artikulieren als vertikale Differenzierungen in Klassen und Schichten wie in der herkömmlichen soziologischen Ungleichheitsforschung. Zentral ist die Position, dass es diskursive Praktiken sind, die unterschiedliche soziale Identitäten, soziale Kategorien und Wertigkeiten als Diskurselemente formieren und diese in gesellschaftlich wirkmächtigen Diskursordnungen als Wissensordnungen und als soziale Repräsentationen integrieren. Diskursanalytisch werden auch die Repräsentation von Ungleichheit, die normativen Grundlagen der Ungleichheitsforschung sowie die diskursive Konstruktion von Ungleichheits- und Gerechtigkeitskonzeptionen zugänglich.


2007 ◽  
pp. 307-322
Author(s):  
Hans Mühlbacher ◽  
Christian Engl ◽  
Andrea Hemetsberger

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