scholarly journals Warum Lehrerin, warum Lehrer werden?. Motive und Selbstkonzept von Lehramtsstudierenden im internationalen Vergleich

10.35468/5759 ◽  
2020 ◽  
Author(s):  
Scharfenberg Jonas

Die vorliegende Studie untersucht, welche Motive bei der Studien- und Berufswahl von Lehramtsstudierenden relevant sind, inwiefern sie mit Aspekten ihres Selbstkonzeptes zusammenhängen und inwiefern sich die Motive von Lehramtsstudierenden verschiedener Länder unterscheiden. Ausgehend von den theoretischen Annahmen sog. Person-Environment-Fit-Modelle beleuchtet sie Unterschiede in den Motivausprägungen deutscher, schwedischer, rumänischer und amerikanischer Lehramtsstudierender und analysiert, inwiefern diese Motive mit wahrgenommenen Aspekten der beruflichen Umgebung in Beziehung gesetzt werden können. Neben spezifischen Unterschieden in den Motivausprägungen der Studierenden aus den einzelnen Untersuchungsländern zeigt sich dabei, dass nicht nur sozioökonomische Faktoren, sondern bspw. auch die Arbeits- und Ausbildungsbedingungen, das wahrgenommene Aufgabenspektrum von Lehrpersonen oder das Ansehen des Berufs mit den Studien- und Berufswahlmotiven von Lehrkräften in Verbindung gesetzt werden können.

Author(s):  
Julian M. Etzel ◽  
Gabriel Nagy

Abstract. In the current study, we examined the viability of a multidimensional conception of perceived person-environment (P-E) fit in higher education. We introduce an optimized 12-item measure that distinguishes between four content dimensions of perceived P-E fit: interest-contents (I-C) fit, needs-supplies (N-S) fit, demands-abilities (D-A) fit, and values-culture (V-C) fit. The central aim of our study was to examine whether the relationships between different P-E fit dimensions and educational outcomes can be accounted for by a higher-order factor that captures the shared features of the four fit dimensions. Relying on a large sample of university students in Germany, we found that students distinguish between the proposed fit dimensions. The respective first-order factors shared a substantial proportion of variance and conformed to a higher-order factor model. Using a newly developed factor extension procedure, we found that the relationships between the first-order factors and most outcomes were not fully accounted for by the higher-order factor. Rather, with the exception of V-C fit, all specific P-E fit factors that represent the first-order factors’ unique variance showed reliable and theoretically plausible relationships with different outcomes. These findings support the viability of a multidimensional conceptualization of P-E fit and the validity of our adapted instrument.


2004 ◽  
Author(s):  
Brad Gilbreath ◽  
Tae-Yeol Kim ◽  
Brooke Nichols

Author(s):  
Ryan M. Vogel ◽  
Daniel C. Feldman

2016 ◽  
Vol 10 (02) ◽  
pp. 88-92
Author(s):  
M. Gramß ◽  
A. Hiemisch ◽  
W. Kiess

ZusammenfassungIn den letzten beiden Jahrzehnten stiegen die Prävalenzen von Asthma bronchiale und Übergewicht parallel an. Für beide Erkrankungen werden ähnliche Ursachen diskutiert: umweltbezogene, genetische, sozioökonomische Faktoren und sogar die Einflussnahme durch Adipokine. Außerdem rückte das Übergewicht als potenzieller Auslöser und begünstigender Faktor von Asthma bronchiale in den Fokus der Forschung. Der BMI ist sowohl mit der Diagnose Asthma als auch mit dem Symptom „wheezing” positiv korreliert. Übergewichtige Kinder weisen größere IgESpiegel und häufiger Atopien auf. Jedoch zeigen Kinder mit größerem BMI häufiger nichtatopisches als atopisches Asthma bronchiale. Zudem sind allergische Tests wie bronchiale Hyperreagibilität und Skin Prick Tests bei adipösen Kindern nicht häufiger positiv als bei normalgewichtigen Kindern. Die Lungenfunktionswerte bei Übergewicht werden häufig als Minderung des Tiffeneau-Index (FEV1/FVK) beschrieben. Allerdings ist auch hier der Zusammenhang noch unklar, vor allem die Reaktion adipöser Kinder auf medikamentöse Broncholyse als Bestandteil der Spirometrie-Testung. Die nicht durchgängig einheitlichen und teilweise nicht signifikanten Studienergebnisse lassen daher nicht auf eine unmittelbare Verbindung von Asthma und Adipositas oder auf den Einfluss von Kovariablen auf deren Verhältnis schließen. Die LIFE Child-Kohorte soll zur Klärung offener Fragen beitragen.


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