scholarly journals Empfehlungen zur Förderung einer performativen Lehr-, Lern- und Forschungskultur an Hochschulen

Author(s):  
Bärbel Jogschies ◽  
Manfred Schewe ◽  
Anke Stöver-Blahak

The twenty-first century is the century of the performative.1 Claire Colebrook (2018) Eine performative Lehr-, Lern- und Forschungskultur kann überall dort entstehen, wo die Fachwissenschaft bzw. Fachdidaktik in einen konstruktiven Dialog mit den performativen Künsten eintritt. Die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts (vgl. die Sustainable Development Goals der UN)2 erfordern kreative Lösungen. Kreativität wird aber bislang an Hochschulen nicht ausreichend gefördert, eine künstlerisch orientierte Neuausrichtung in Lehre und Forschung ist dringend erforderlich. Bereits auf den UNESCO-Weltkongressen Lissabon 2006 und Seoul 20103 wurde dazu aufgerufen, die Rolle der Künste in der Bildung zu stärken. Allerdings hält sich die Umsetzung dieser Empfehlungen bisher sehr in Grenzen. Kognitionswissenschaftliche Studien belegen die tiefere und langfristige Verankerung von Inhalten durch die Verwendung performativer Lehr- und Lernformen4. Sie führen zu besseren und kreativeren Studienergebnissen, die Studierenden identifizieren sich stärker mit ihrem Studium, das allgemeine Engagement innerhalb der Hochschulen steigt, die Abbruchquoten sinken, die universitäre Ausbildung gewinnt an Komplexität und Praxisnähe und die Absolventen und Absolventinnen haben bessere Vermittlungschancen. Auf dem 6. Scenario Forum Symposium am 21. und 22. September 2018 in Hannover unter dem Titel Universitäten auf dem Wege zu einer performativen Lehr-, Lern- und Forschungskultur? verständigten sich die teilnehmenden Hochschullehrenden darüber, was unter einer performativen Lehr-, ...

2019 ◽  
Vol 227 (2) ◽  
pp. 139-143 ◽  
Author(s):  
Alex Sandro Gomes Pessoa ◽  
Linda Liebenberg ◽  
Dorothy Bottrell ◽  
Silvia Helena Koller

Abstract. Economic changes in the context of globalization have left adolescents from Latin American contexts with few opportunities to make satisfactory transitions into adulthood. Recent studies indicate that there is a protracted period between the end of schooling and entering into formal working activities. While in this “limbo,” illicit activities, such as drug trafficking may emerge as an alternative for young people to ensure their social participation. This article aims to deepen the understanding of Brazilian youth’s involvement in drug trafficking and its intersection with their schooling, work, and aspirations, connecting with Sustainable Development Goals (SDGs) 4 and 16 as proposed in the 2030 Agenda for Sustainable Development adopted by the United Nations in 2015 .


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