scholarly journals Der Einfluss muslimischer Religiosität auf die gesellschaftliche Integration von Einwanderern in Deutschland. Eine systematische Literaturanalyse

2019 ◽  
Author(s):  
Martina Sauer ◽  
Dirk Halm
2013 ◽  
Vol 22 (1) ◽  
pp. 14-21 ◽  
Author(s):  
Jenny Juliane Kuntz ◽  
Franka Metzner ◽  
Silke Pawils

Das Thema Kindeswohlgefährdung durch Misshandlung, Vernachlässigung oder Missbrauch befindet sich im Fokus von Öffentlichkeit und Kinderschutzforschung. Die Rolle von Vätern wurde dabei weitgehend vernachlässigt, obwohl bekannt ist, dass Väter im positiven sowie negativen Sinne das Leben des Kindes beeinflussen. Eine systematische Literaturanalyse zu Kindeswohlgefährdung und vaterspezifischen Risiko- sowie Schutzfaktoren wird zum besseren Überblick der Forschungssituation zu den elterlichen Faktoren vorgestellt. Der aktuelle Forschungsstand beschreibt das komplexe Zusammenwirken der vaterspezifischen Einzelfaktoren, welche in das bio-psycho-soziale Modell zur Kindeswohlgefährdung integriert werden. Praxisrelevante Aspekte des Einbezugs des Vaters sowie großer Bedarf an weiterer sog. Väterforschung und vaterspezifischer Veränderungen der Kinderschutzpraxis werden verdeutlicht.


Author(s):  
N. Tsilimparis ◽  
E. Faber ◽  
K. Zindler ◽  
W. Mohammad ◽  
U. Hanack ◽  
...  

Author(s):  
N. Tsilimparis ◽  
E. Faber ◽  
K. Zindler ◽  
W. Mohammad ◽  
U. Hanack ◽  
...  

2018 ◽  
Vol 81 (03) ◽  
pp. e43-e57
Author(s):  
Michael Wurm ◽  
Anja Neumann ◽  
Jürgen Wasem ◽  
Janine Biermann-Stallwitz

Zusammenfassung Ziel In Deutschland liegen die jährlichen HIV-Neu-Infektionen bei 3100 (2016) und betreffen v. a. Männer, die Sex mit Männern haben sowie intravenös Drogengebrauchende. Es wird eine Rate von 30 % der HIV-Infektionen angenommen, die erst in einer fortgeschrittenen Phase der Infektion diagnostiziert werden, oft jenseits des optimalen Zeitpunkts des Behandlungsbeginns. Die hohe Rate an Late-Presentern ist ein starkes Argument für eine Stärkung von Beratungs- und HIV-Testangeboten. Ziel dieser Literaturanalyse ist es daher zu beschreiben, welche Zugangsschwellen zu HIV-Testangeboten existieren. Methodik Mit einer Literaturanalyse wurde der aktuelle Erkenntnisstand in Forschung und Praxis darauf hin abgebildet, welche Barrieren Risikogruppen vom HIV-Test abhalten. In die Suche wurden alle Veröffentlichungen zwischen 2010 und 2014 aus Australien, Europa und Nordamerika einbezogen, die sich auf Klienten-initiierte Tests beziehen. Ergebnisse 132 Veröffentlichungen wurden in eine Volltextanalyse einbezogen. Die meisten Veröffentlichungen basieren auf Klientenbefragungen. Die individuelle Risikowahrnehmung beeinflusst die Entscheidung für oder gegen einen HIV-Test maßgeblich. Diese kann über Öffentlichkeitsarbeit und über aufsuchende Angebote beeinflusst werden. In den Strukturen und Abläufen des HIV-Test-Angebotes sind Vertraulichkeit und Anonymität an jeder Stelle zentral. Darüber hinaus ist den Klienten wichtig, dass ihnen in den Beratungsgesprächen mit Akzeptanz und Vorurteilsfreiheit begegnet wird. Die Angst der Klienten vor Stigmatisierung, Verurteilung und Ausgrenzung verlangt eine besondere Sensibilität und lebensstilakzeptierende Haltung auf Seiten des Personals. Schlussfolgerung Die Faktoren, die für Klienten bei der Entscheidung über einen HIV-Test und der Auswahl eines Test-Angebots von Bedeutung sind, werden klar abgebildet. Die zentralen Elemente in der Entscheidungsfindung sind die eigene Risikowahrnehmung sowie die Furcht vor Stigmatisierung aufgrund vermeintlich abweichenden Sexualverhaltens oder aufgrund einer befürchteten HIV-Infektion. Die Öffentlichkeitsarbeit sollte Risikofaktoren bzw. -wahrnehmung in Bezug auf HIV sowie Vertraulichkeit und Anonymität des Angebots betonen. Die Nutzung sozialer Netzwerke ist hierbei besonders empfehlenswert. Neue Angebotsformen wie Heimtests könnten die Sorgen hinsichtlich Vertraulichkeit und Anonymität auflösen.


2017 ◽  
Vol 81 (08/09) ◽  
pp. 606-614 ◽  
Author(s):  
Ina Becker ◽  
Birgit Wallmann-Sperlich ◽  
Robert Rupp ◽  
Jens Bucksch

Zusammenfassung Hintergrund Sitzendes Verhalten wird zunehmend als ein eigenständiger gesundheitlicher Risikofaktor eingeschätzt. Ein wesentliches Handlungsfeld für Interventionen zur Reduzierung sitzenden Verhaltens stellt deshalb der Büroarbeitsplatz dar. Dieses systematische Review untersucht, ob sitz- und/oder bewegungsspezifische Interventionen die Sitzzeiten von Büroangestellten am Arbeitsplatz reduzieren. Methoden Von April bis Mai 2016 wurde in den Datenbanken „PubMed“, „PsycINFO“ und „SPORTDiscus“ eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. Insgesamt ließen sich 17 Studien identifizieren, welche die Sitzzeiten von Büroangestellten untersuchten. Die relevanten Studien wurden in einer „Best Evidence Synthesis“ zusammengefasst. Zusätzlich wurde eine Moderatoranalyse (u. a. Interventionsmethoden) durchgeführt. Ergebnisse Multikomponenten-Interventionen und Sitz-Steh-Arbeitsstationen sind vielversprechend zur Reduzierung der Sitzzeiten von Büroangestellten. In der Moderatoranalyse fiel der Anteil signifikant positiver Interventionsergebnisse für die Interventionsmethoden „Umweltveränderungen“, „Hinzufügen von Objekten zur Umgebung“ und „Anleitungen, um ein Verhalten auszuführen“ am höchsten aus. Interventionen mit spezifischem Fokus auf das Sitzen sowie Studien mit objektiver Messmethodik zur Erhebung der Sitzzeit zeigten sich erfolgversprechender. Schlussfolgerung Es existieren verschiedene erfolgversprechende Interventionen zur Reduzierung der Sitzzeiten am Büroarbeitsplatz. Hier sind Mehrkomponenten-Interventionen und die Installation von Sitz-Steh-Arbeitsstationen hervorzuheben. Wenig Evidenz liegt für die Langzeitwirkung vor. Die Heterogenität der Studien schränkt zudem allgemeingültige Wirksamkeitsaussagen ein. Zukünftige Studien sollten Interventionen stärker theoriebasiert planen und die Sitzzeiten mithilfe subjektiver und objektiver Messinstrumente erfassen.


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