Arbeitspsychologie

2020 ◽  
Author(s):  
Eberhard Ulich

Eberhard Ulich stellt in diesem wegweisenden Buch praxiswirksame theoretische Konzepte vor, die bisher in keinem anderen arbeitspsychologischen Grundlagenwerk so zusammengefasst und zueinander in Beziehung gesetzt wurden. Die Praxisrelevanz wird anhand zahlreicher Beispiele jeweils konkret belegt. Die 7. Auflage enthält in allen Kapiteln Ergänzungen und Erweiterungen, zusätzlich einen Auszug aus der Europäischen Norm über die Merkmale gut gestalteter Arbeitsaufgaben, ein Beispiel für Industrielle Demokratie sowie einen Abschnitt über Präsentismus. Der Autor präsentiert und diskutiert folgende relevante Aspekte der Arbeitspsychologie: - Historische Positionen - Analyse und Bewertung von Arbeitstätigkeiten - Gestaltung von Arbeitstätigkeiten und Gruppenarbeit - Arbeitspsychologische Konzepte für den Einsatz neuer Technologien - Qualifizierung und Veränderungsbereitschaft - Wirkungen der Arbeit auf die Arbeitstätigen - Life Domain Balance und betriebliche Gesundheitsförderung - Betriebliche Rand- und Rahmenbedingungen - Zukunft der Arbeit - Typische Forschungsprojekte Das Buch ist gedacht als - Text- und Lehrbuch für Dozierende und Studierende arbeits- und wirtschaftswissenschaftlicher sowie technischer Fachrichtungen, - als Informations- und Nachschlagewerk für Personal- und Produktionsfachleute.

Pflege ◽  
2011 ◽  
Vol 24 (4) ◽  
pp. 239-250 ◽  
Author(s):  
Gudrun Faller ◽  
Christian Reinboth

Der demografische Wandel führt nicht nur zu einem zunehmenden Bedarf an Altenpflegerinnen und -pflegern, sondern senkt gleichzeitig auch die personelle Verfügbarkeit von Arbeitskräften in dieser Branche. Anstrengungen mit dem Ziel, Gesundheit und Motivation des bestehenden Arbeitskräftepotenzials aufrecht zu erhalten, sind unumgänglich. Auswahl und Gestaltung von Interventionen setzen neben einschlägigem Wissen über subjektives Gesundheits- und gesundheitsrelevantes Belastungserleben auch Einsicht in organisationsbezogene Bedingungen und Einflussfaktoren voraus. Die vorliegende Studie analysiert am Beispiel eines Verbunds von sechs stationären Altenpflegeeinrichtungen und einer Seniorenwohnanlage entsprechende Zusammenhänge mittels einer Fragebogenerhebung. Als aussagekräftigster Gesundheitsindikator erwies sich Burnout. Der stärkste Prädiktor für Burnout bestand in einem konflikthaften Verhältnis von Arbeit und Privatleben. Zwischen verschiedenen Beschäftigtengruppen zeigten sich signifikante Unterschiede hinsichtlich der subjektiven Gesundheit. Vor diesem Hintergrund wird ein organisationsbezogenes Verständnis von Betrieblicher Gesundheitsförderung vertreten.


Controlling ◽  
2019 ◽  
Vol 31 (5) ◽  
pp. 4-11
Author(s):  
Maria Karalash ◽  
Alina Bockshecker ◽  
Ulrike Baumöl

Die Digitalisierung und der gesellschaftliche Wandel führen zu neuen Anforderungen für die verschiedenen Funktionen von Unternehmen. Das bleibt nicht ohne Wirkung auf die geforderten Kompetenzen der Mitarbeitenden. Im Rahmen von Experteninterviews wurde die mögliche Veränderung von sechs etablierten Stellenprofilen untersucht und darauf aufbauend die Auswirkungen auf das Personal-Controlling herausgearbeitet.


Author(s):  
Chun-Chu Chen ◽  
Sui-Wen (Sharon) Zou ◽  
James F. Petrick

This research intends to examine whether frequent travelers are more satisfied with their life as well as why these individuals travel more frequently than others. Derived from a sample of 500 Taiwanese respondents, the study results show that respondents attaching personal importance to tourism are more likely to gather travel-relevant information, resulting in more frequent travels. It is also found that frequent travelers are more satisfied with their life. These findings suggest that travel and tourism can be an important life domain affecting how people evaluate their overall quality of life.


2016 ◽  
Vol 45 (6) ◽  
pp. 1191-1213 ◽  
Author(s):  
Miranda Visser ◽  
Melinda Mills ◽  
Liesbet Heyse ◽  
Rafael Wittek ◽  
Vincenzo Bollettino

A limited body of research has examined satisfaction with work–life balance of expatriate workers who live abroad, residing outside the typical “family” or “life” domain. This study aims to demonstrate how and under which organizational circumstances job autonomy can increase work–life balance satisfaction of humanitarian aid expatriates. We hypothesize that especially in humanitarian work, trust in management can buffer potential negative effects of high autonomy. We test our hypothesis by means of ordinal logistic regression, using survey data collected among expatriates of the Operational Center Amsterdam of Médecins Sans Frontières ( N = 142). Results reveal that high levels of autonomy are positively related with work–life balance satisfaction when trust in the management of the organization is high. When trust in management is low, the effect of high autonomy on work–life balance satisfaction is negative. This implies that trust in management indeed buffers negative effects of high autonomy among expatriate humanitarian aid workers.


2021 ◽  
Vol 37 (60) ◽  
pp. 31-37
Author(s):  
Klaus Weiß ◽  
Janina Gassert ◽  
Gerhard Huber

ZusammenfassungMit dem Präventionsgesetz wurde dem Betrieb als herausgehobenes Setting der Gesundheitsförderung für erwachsene Menschen Rechnung getragen. Leider werden diese legislativen Steilvorlagen nur ungenügend umgesetzt. Dabei besteht gerade in der Pflege ein hoher Bedarf. Der demografische Wandel verschärft die bereits angespannte Situation in der stationären Pflege. Im Betrieblichen Gesundheitsmanagement werden bisher in den Einrichtungen der stationären Altenpflege nur punktuelle Maßnahmen mit einer geringen Wirkungskraft angeboten. Darüber hinaus sind bisherige Standards in der Betrieblichen Gesundheitsförderung unter Berücksichtigung der arbeitsorganisatorischen Strukturen (wie z. B. Schichtarbeit, viele Teilzeitbeschäftigte) unwirksam. Unter Berücksichtigung der entwickelten Qualitätsstandards im Betrieblichen Gesundheitsmanagement werden im Projekt POLKA Lösungsansätze initiiert und wissenschaftlich begleitet. Ziel hierbei ist es, die Beschäftigten in der stationären Pflege optimal zu unterstützen. Für die Lösungsansätze wurde ein Lotsen- und Experten-System entwickelt, dass in der Umsetzung bedarfsorientierter Interventionen eine optimale Unterstützung bietet. Die Projektinitiatoren verfolgen dabei das langfristige Ziel, das System nachhaltig fortführen zu können und weitere stabile Finanzierungsmöglichkeiten zu erschließen.


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