Justinus Kerner, Ludwig Uhland und "Des Knaben Wunderhorn"

1973 ◽  
Vol 18 ◽  
pp. 197
Author(s):  
Rolf Wilh. Brednich ◽  
Heinz Rolleke
2009 ◽  
Vol 20 (2) ◽  
pp. 49-55
Author(s):  
Steffen Häfner
Keyword(s):  

Zusammenfassung. Der schwäbische Dichterarzt Justinus Kerner (1786–1862) erlernte in seinem fünfzehnten Lebensjahr durch seinen Bruder Georg das Maultrommelspiel und wendete dies fortan zur Behandlung von Kranken an. Die Maultrommel war wie die Glasharmonika und die Äolsharfe ein äußerst populäres Instrument in der Romantik. Geistiger Hintergrund der Anwendung von Musik zur Heilung der Kranken war die von Franz Anton Mesmer (1734–1815) begründete Lehre vom „thierischen Magnetismus”. Kerner als Anhänger des Mesmerismus entwickelte die Anwendung von Musik weiter fort, wobei er anstelle der Glasharmonika und Äolsharfe die Maultrommel als Instrument einsetzte. Während seines Medizinstudiums in Tübingen führte Kerner im Rahmen seiner Doktorarbeit Verhaltensexperimente über die Wirkung der Töne auf verschiedene Tiere durch. Die Musik gehörte untrennbar zu seiner Persönlichkeit, die ganz im Sinne der romantischen Vorstellung von der Verflechtung der Künste aus allen Künsten Kraft und Originalität schöpfte. Musik und Poesie waren ihm eine Lebensnotwendigkeit, sie halfen ihm nicht zuletzt, im Leben zu bestehen. Er hat damit einen Weg gebahnt, die Musiktherapie als „psychosomatisches Medikament” zu verstehen.


Books Abroad ◽  
1957 ◽  
Vol 31 (4) ◽  
pp. 401
Author(s):  
E. E. N. ◽  
L. Achim von Arnim ◽  
Clemens Brentano

Basal Ganglia ◽  
2017 ◽  
Vol 8 ◽  
pp. 14
Author(s):  
Steffen Häfner
Keyword(s):  

2000 ◽  
Vol 71 (6) ◽  
pp. 510-510
Author(s):  
Not Available Not Available
Keyword(s):  

1904 ◽  
Vol 19 (6) ◽  
pp. 178
Author(s):  
Gertrud C. Schmidt

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