scholarly journals Sterben in der Schweiz und kirchliche Palliative Care

2018 ◽  
Vol 2 ◽  
Author(s):  
Pascal Mösli

Pascal Mösli kommentiert in seinem Beitrag «Sterben in der Schweiz und kirchliche Palliative Care» aus Sicht der kirchlichen Palliative Care die Ergebnisse des Nationalen Forschungsprogrammes (NFP) 67 zu Sterben und Tod in der Schweiz. Er zieht ein ambivalentes Fazit: Zwar zeigen die Forschungen einerseits «spannende Einsichten, welche auchvon den Kirchen wahrgenommen werden sollten», andererseits fällt auf, dass in den Forschungsergebnissen «das kirchliche Engagement für sterbende Menschen und ihre Angehörigen nicht vorkommt».Mösli weist auf, wie vielfältig und breit abgestützt das kirchliche Engagement im Bereich der Palliative Care ist. Sowohl im stationären Kontext (Spitäler, Institutionen der Langzeitpflege, Fachorganisationen) sowie – in etwas geringerem Ausmass – in ambulanten Versorgungsstrukturen bestehen mannigfache personelle Ressourcen der kirchlichen Begleitung am Lebensende. Verbesserungpotenzial ortet Mösli bei verschiedenen Kooperations- und Vernetzungsanstrengungen (mit ökumenischen Partner, in inteprofessioneller Hinsicht, mit Kirchgemeinden u.a.m.).Angesichts dieses vielfältigen Engagements ist es für Mösli sehr erstaunlich, dass kein Forschungsprojekt das Wirken der Kirchen oder Religionsgemeinschaften direkt zum Thema macht bzw. dass dort, wo religiöse bzw. spirituelle Aspekte thematisiert werden, die «Darstellung oft mit einer Distanzierung zu kirchlicher, christlicher bzw. überhaupt religiös institutionalisierter Gemeinschaftlichkeit einher[geht].»Mösli folgert, dass es «offensichtlich noch nicht gelungen ist, kirchliche Konzepte und kirchliches Handeln so im professionellen und öffentlichen Diskurs einzubringen, dass sie als Teil einer gemiensamen Sorge […] um die spirituellen und existenziellen Bedürfnisse Sterbender und ihrer Angehörigen wahrgenommen werden». Er empfiehlt auch an dieser Stelle grössere kirchliche Anstrengungen im Bereich der fachlichen Vernetzung, der Weiterentwicklung kirchlicher Angebote sowie der eigenen Forschung zu Palliative Care.

2019 ◽  
Vol 28 (3) ◽  
pp. 1356-1362
Author(s):  
Laurence Tan Lean Chin ◽  
Yu Jun Lim ◽  
Wan Ling Choo

Purpose Palliative care is a philosophy of care that encompasses holistic, patient-centric care involving patients and their family members and loved ones. Palliative care patients often have complex needs. A common challenge in managing patients near their end of life is the complexity of navigating clinical decisions and finding achievable and realistic goals of care that are in line with the values and wishes of patients. This often results in differing opinions and conflicts within the multidisciplinary team. Conclusion This article describes a tool derived from the biopsychosocial model and the 4-quadrant ethical model. The authors describe the use of this tool in managing a patient who wishes to have fried chicken despite aspiration risk and how this tool was used to encourage discussions and reduce conflict and distress within the multidisciplinary team.


ASHA Leader ◽  
2017 ◽  
Vol 22 (9) ◽  
Author(s):  
Brenda Arend ◽  
Kate Krival
Keyword(s):  

2010 ◽  
Vol 44 (9) ◽  
pp. 48-49
Author(s):  
M. ALEXANDER OTTO
Keyword(s):  

2009 ◽  
Vol 42 (8) ◽  
pp. 4
Author(s):  
Patrice Wendling
Keyword(s):  

2010 ◽  
Vol 3 (8) ◽  
pp. 14
Author(s):  
MARY ELLEN SCHNEIDER
Keyword(s):  

2009 ◽  
Vol 2 (5) ◽  
pp. 1-17
Author(s):  
PATRICE WENDLING

2018 ◽  
Vol 75 (2) ◽  
pp. 105-111 ◽  
Author(s):  
Ralf J. Jox ◽  
Francesca Bosisio ◽  
Eve Rubli Truchard

Zusammenfassung. Die Palliative Care muss sich im Zuge des demographischen Wandels vieler Gesellschaften rund um den Globus tiefgreifend wandeln. Sie muss mehr und mehr mit der Geriatrie zusammenarbeiten und geriatrische Expertise integrieren. Eine der zentralen Herausforderungen Geriatrischer Palliative Care ist die ethisch angemessene Therapieentscheidung für Menschen, die nicht mehr urteilsfähig sind. Nachdem der bisherige Ansatz herkömmlicher Patientenverfügungen erwiesenermassen enttäuscht hat, wird aktuell, gerade auch in deutschsprachigen Ländern, das systemische Konzept des Advance Care Planning (ACP) verfolgt. In diesem Artikel wird zunächst ACP mit seinen Zielen, Elementen und Effekten vorgestellt. Sodann wird gezeigt, weshalb es für Menschen mit Demenz eines adaptierten ACP-Programms bedarf und was ein solches demenzspezifisches ACP beinhalten muss.


Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document