A Baseline Study of Occupational Illness and Injury Case Management in a Federal Maritime Work Force

1988 ◽  
Author(s):  
Anne Hoiberg
Author(s):  
Theresa Morrison ◽  
Lani deHek

Background: The Healthcare Sector in British Columbia, Canada is comprised of over 110,000 employees covered by four union collective agreements. The overall disability burden for this industry is close to $300M annually. The EDMP was negotiated and developed through employer-union partnership. It is a province-wide program that is a component of the four healthcare collective agreements. Implemented in 2012, EDMP supports employees that are absent from work/struggling at work due to occupational or non-occupational illness/injury.Objectives: To showcase a leading DM best practice, highlighting effective joint union/employer stewardship of a comprehensive DM program for a major industry in British Columbia, Canada.Methods: Participation in EDMP is required for regular employees who meet one of the following criteria: •shift due to illness or injury resulting from a work-related event•consecutive shifts due to a non work-related illness or injury.Comprehensive policy and process documents developed collaboratively guide the program, with provincial steering joint committee over-site. Union representatives with DM-specific training support the program, working in collaboration with employer's DM professionals to administer a pro-active, comprehensive case management plan with an overarching principle of early intervention and recovery at work. DM-related issues are removed from the labor-relations realm, with a separate dispute resolution process to address disagreements with case management plans.Findings: The collaborative partnership between EDMP union reps and employer DM professionals facilitates engagement of injured/ill employee and improves the ability to identify and address return to work barriers: medical, workplace, vocational, personal. The mandatory component of the CA language improves engagement from both union and employer, with reductions in both WCB and LTD claim durations as a positive result. Fewer conflicts regarding DM related issues are an additional benefit.Conclusion: The EDMP should be used a model of effective union-employer partnership in the management of employee illness/injury and should be replicated in other industries/jurisdictions.


1992 ◽  
Vol 23 (1) ◽  
pp. 6-8 ◽  
Author(s):  
Carol W. Lawrence

Speech-language evaluation reports from many institutions present age-equivalent scores as the evidence for speech-language deficits. Yet, the value and interpretation of this measurement criterion requires clinical scrutiny. This article reviews the concept and derivation of age-equivalent scores and presents arguments against their use in case management decisions.


2015 ◽  
Vol 72 (4) ◽  
pp. 225-231
Author(s):  
Irene Bopp-Kistler

Vor der Diagnoseeröffnung geht sowohl für die Demenzerkrankten, wie aber auch für ihre Angehörigen eine lange Zeit der Unsicherheit, der Verunsicherung, der Angst, der Zweifel, aber auch von Konflikten voraus. Der Beginn einer neurodegnerativen Erkrankung ist immer mit sehr vielen offenen Fragen verbunden. Wenn jüngere Patienten noch im Berufsleben stehen, löst bereits das Stadium des Mild Cognitive Impairment Fehlleistungen, Burnout, Mobbing, Depression und Krankschreibung aus. In der Partnerschaft entstehen Konflikte und Schuldzuweisungen. Es ist viel zu wenig bekannt, dass meist diese Probleme auf Beziehungsebene belastender sind als die typischen Defizite, die auf die Demenzerkrankung zurückzuführen sind. Es besteht leider immer noch die Meinung, dass sich eine Abklärung und Diagnosestellung nur bei Krankheiten lohnt, die auch behandelbar sind. Ziel jeder evidenzbasierten Medizin sollte es aber sein, den Patienten und ihren Angehörigen eine möglichst gute Lebensqualität zu geben. Und diese Forderung ist besonders bezüglich Demenzdiagnose zu stellen. Ein offenes Diagnoseeröffnungsgespräch ermöglicht es den Patienten und ihren Angehörigen, sich mit der Situation auseinander zu setzen, miteinander Lösungsstrategien zu suchen in der herausfordernden Situation einer Demenzerkrankung, die immer das ganze familiäre und soziale System betrifft. Der Patient hat das Recht auf Information über seine Diagnose, das gilt auch für die Demenzerkrankten. Das Diagnosegespräch erfordert Zeit und höchste Professionalität, das Wissen um die individuellen Defizite und Ressourcen, die soziale Situation und die Biographie und Persönlichkeit der Patienten, aber auch ihrer Angehörigen. Das Diagnosegespräch löst viele Emotionen aus, es ist wichtig auf diese einzugehen und diese auch aufzunehmen. Primär sollte mit dem Patienten gesprochen werden, aber möglichst im Beisein der Angehörigen, wichtig dabei ist die Wertschätzung des Demenzerkrankten auch bei Anosognosie. Den Angehörigen sollten nicht Ratschläge gegeben werden, sondern es sollte in einem therapeutischen Gespräch auf ihre Gefühle des permanenten Abschiednehmens der geliebten Person eingegangen werden, auf ihre Trauer und Wut. Erst dann wird die Grundlage gelegt, damit gemeinsam im Sinne eines verhaltenstherapeutisch-systemischen Settings Lösungsstrategien gefunden werden können. Begleitung von Demenzerkrankten und ihren Angehörigen bedeutet somit nicht nur Case-Management und Beratung, wobei auch dies von großer Wichtigkeit ist, sondern sich Einlassen auf die veränderte Beziehung und Situation. Dann kann Resilienz entstehen, welche Voraussetzung dafür ist, dass die langdauernde Krankheit, die mit einem permanenten Abschiednehmen verbunden ist, gemeistert werden kann.


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