scholarly journals Erfolgreiche Behandlung einer schweren interstitiellen Pneumonie durch Entfernung zirkulierender Autoantikörper: eine Fallserie

2021 ◽  
pp. 96-101
Author(s):  
Philipp Eller ◽  
Holger Flick ◽  
Gernot Schilcher ◽  
Florentine Moazedi-Fürst ◽  
Kathrin Eller ◽  
...  

Hintergrund: Über den Nutzen einer intensivierten Immunsuppression bei Patienten mit schwerer interstitieller Pneumonie, die mit Zeichen einer Autoimmunerkrankung oder neu auftretenden Bindegewebserkrankung assoziiert ist, liegen nur begrenzte klinische Daten vor. Fallbericht: In der vorliegenden Arbeit berichten wir über eine Serie von 3 aufeinander folgenden Patienten mit schwerer interstitieller Lungenerkrankung, die eine endotracheale Intubation und mechanische Beatmung erforderte. Die ersten beiden Patienten erfüllten zahlreiche diagnostische Kriterien für ein neu aufgetretenes Antisynthetase-Syndrom und der 3. Patient wies Kriterien für einen systemischen Lupus erythematodes auf. Wir entschieden uns dafür, bei diesen kritisch kranken Patienten eine aggressive immunsuppressive Strategie zu verfolgen, die den therapeutischen Plasmaaustausch sowie eine Immunadsorption und Gabe von Cyclophosphamid und Rituximab beinhaltete. Alle 3 Patienten erholten sich von der respiratorischen Insuffizienz und wurden schließlich nach erfolgreicher Entwöhnung vom Beatmungsgerät unter laufender Immunsuppression aus dem Krankenhaus entlassen. Schlussfolgerung: Patienten mit einer schweren Bindegewebserkrankung-assoziierten interstitiellen Lungenerkrankung und respiratorischer Insuffizienz können von einem aggressiven immunsuppressiven Therapieschema und einer extrakorporalen Blutreinigung mit schneller Verringerung der zirkulierenden Autoantikörper profitieren. Das eindrucksvolle klinische Ansprechen in dieser kleinen Fallserie sollte im Rahmen einer kontrollierten klinischen Studie untersucht werden.

2019 ◽  
Vol 45 (08/09) ◽  
pp. 398-401
Author(s):  
K. Sawallich ◽  
P. von den Driesch

ZusammenfassungDie kutane Lupus erythematodes-ähnliche Tattoo-Reaktion (diskoider Lupus erythematodes bei rotem Tattoo) ist die Diagnose einer seltenen, typischerweise histologisch gestellten Erkrankung, die bei Patienten im Rahmen von Tätowierungen mit rotem Farbstoff auftreten kann. Es kommt zu Schwellungen mit Induration, Juckreiz und Ausbildung von erhabenen, hyperkeratotischen Plaques im Bereich rot tätowierter Tattoos. Histologisch ist die kutane Lupus erythematodes-ähnliche Tattoo-Reaktion gekennzeichnet durch eine Interface-Dermatitis sowie eine lymphozytenreiche, perivaskuläre und periadnexielle Entzündung, die sehr an einen chronisch diskoiden Lupus erythematosus erinnert. Symptome eines systemischen Lupus erythematodes treten nicht auf. Therapeutisch sind läsionale oder orale Steroide empfohlen.


Pneumologie ◽  
2010 ◽  
Vol 64 (S 03) ◽  
Author(s):  
B Glunz ◽  
H Schweisfurth ◽  
M Brandes ◽  
D Specht ◽  
J Niehus
Keyword(s):  

2011 ◽  
Vol 71 (08) ◽  
Author(s):  
B Lawrenz ◽  
JC Henes ◽  
M Henes ◽  
E Neunhoeffer ◽  
M Schmalzing ◽  
...  

2012 ◽  
Vol 72 (05) ◽  
Author(s):  
K Mayer-Pickel ◽  
M Mörtl ◽  
D Schlembach ◽  
C Stern ◽  
M Cervar-Zivkovic
Keyword(s):  

2014 ◽  
Vol 74 (S 01) ◽  
Author(s):  
W Schaarschmidt ◽  
A Jank ◽  
M Pierer ◽  
H Stepan
Keyword(s):  

2015 ◽  
Vol 75 (03) ◽  
Author(s):  
K Mayer-Pickel ◽  
V Kolovetsiou-Kreiner ◽  
M Mörtl ◽  
D Schlembach ◽  
U Lang ◽  
...  
Keyword(s):  

2016 ◽  
Vol 36 (03) ◽  
pp. 180-182
Author(s):  
F. Dressler ◽  
H. Hartmann ◽  
E. Bültmann ◽  
N. Schwerk ◽  
A. Thon ◽  
...  

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