Evidenzbasierte Leitlinien, Anspruch und Wirklichkeit

2016 ◽  
Vol 23 (2) ◽  
pp. 117-122
Author(s):  
Johannes Gutsch ◽  
Marcus Reif ◽  
Boris Müller-Hübenthal ◽  
Peter F. Matthiessen
2021 ◽  
Vol 29 (2) ◽  
pp. 81-84
Author(s):  
Gertrud M. Ayerle ◽  
Elke Mattern ◽  
Theresa Oganowski ◽  
Rainhild Schäfers ◽  
Sabine Striebich

Zusammenfassung Das 9. Nationale Gesundheitsziel „Gesundheit rund um die Geburt“ und evidenzbasierte Leitlinien fordern die Förderung der physiologischen Geburt. Das RCT „Be-Up: Geburt aktiv“ untersucht die Wirkung eines alternativ gestalteten Gebärraums auf die Rate vaginaler Klinikgeburten. Die Umsetzung des RCT und die Rekrutierung von 3.800 Studienteilnehmerinnen sind nur durch die Teilnahme der 17 Be-Up-Kliniken möglich. Die Ergebnisse werden für Klinikpersonal, Entscheidungsträger und die Hebammenwissenschaft von Interesse sein.


2017 ◽  
Vol 76 (2) ◽  
pp. 102-103
Author(s):  
A. Zink ◽  
B. Hellmich

2021 ◽  
Vol 29 (4) ◽  
pp. 352-356
Author(s):  
Paula Friedrichs ◽  
Kerstin Schmidt

Zusammenfassung Im Rahmen eines Scoping Reviews wurden internationale, evidenzbasierte Leitlinien, die für die Primär-, Sekundär- oder Tertiärprävention von Diabetes mellitus relevante Handlungsempfehlungen enthalten, identifiziert und qualitativ bewertet. Die Ergebnisse geben zum einen Aufschluss über die Qualität der identifizierten Leitlinien und zum anderen einen Überblick über die in ihnen veröffentlichten evidenzbasierten Handlungsempfehlungen zur Versorgung von Menschen mit Diabetes mellitus hinsichtlich Präventionsart, Diabetes-Typ und Zielgruppe.


2004 ◽  
Vol 13 (2) ◽  
pp. 80-96 ◽  
Author(s):  
Silvia Schneider ◽  
Manfred Döpfner

Zusammenfassung. Das Ziel der vorliegenden Arbeit ist, eine Diskussion über evidenzbasierte Leitlinien zur Diagnostik und Psychotherapie von Angst- und Phobischen Störungen des Kindes- und Jugendalters zu initiieren. In den letzten Jahren kam es zu wichtigen Fortschritten in der Klassifikation, klinischen Beschreibung und Epidemiologie dieser Störungsbilder, die zunächst einleitend vorgestellt werden. Eine reliable und valide Angstdiagnostik bei Kindern und Jugendlichen kann heute durch eine Kombination aus standardisierter Selbst- und Fremdbeurteilung gewährleistet werden. Die Zusammenschau der empirischen Befunde zur Psychotherapie macht deutlich, dass lediglich verschiedene Varianten standardisierter kognitiver Verhaltenstherapie mit und ohne Elterntraining als empirisch fundierte Psychotherapie bezeichnet werden können. Als möglicherweise wirksam zeigten sich nondirektive und psychodynamische Psychotherapien. Abschließend werden Rahmenbedingungen und Bausteine evidenzbasierter Psychotherapie der Angst- und Phobischen Störungen des Kindes- und Jugendalters dargestellt.


Der Internist ◽  
2006 ◽  
Vol 47 (7) ◽  
pp. 690-698 ◽  
Author(s):  
M. Lelgemann ◽  
G. Ollenschläger

2002 ◽  
Vol 61 (0) ◽  
pp. 1-1
Author(s):  
Regina Kunz ◽  
M. Lelgemann ◽  
M. Schneider

2008 ◽  
Vol 27 (03) ◽  
pp. 133-144
Author(s):  
D. Giersch ◽  
I. von Stralendorff ◽  
W. Greil

ZusammenfassungFür die Behandlung bipolarer Störungen wurden von unterschiedlichen Arbeitsgruppen evidenzbasierte Leitlinien herausgegeben, bei denen die verschiedenen diagnostischen Untergruppen sowie die verschiedenen Behandlungsphasen berücksichtigt werden. Besonders aktuell und umfassend sind die Leitlinien des Canadian Network for Mood and Anxiety Treatments (CANMAT). Die dort gegebenen Empfehlungen begründen sich nicht nur auf den Evidenzgrad mit der jeweiligen Substanz, sondern beziehen auch Daten zur Sicherheit und Verträglichkeit sowie allgemeine klinische Erfahrungen mit ein. In diesem Beitrag werden die Empfehlungen des CANMAT aus den Leitlinien 2005 und dem Update 2007 zusammengefasst und kurz kommentiert.


Pflege ◽  
2013 ◽  
Vol 26 (3) ◽  
pp. 177-190
Author(s):  
Gero Langer ◽  
Marianne Siller ◽  
Waltraud Tappeiner

In Südtirol wurden Leitlinien mit zwei verschiedenen Vorgehensweisen erstellt: die eigenständige Erstellung einer Pflegeleitlinie zur Mundpflege mittels GRADE sowie die Adaptation der NICE-Leitlinie zur Thromboseprophylaxe. Beide Methoden haben ihre Vor- und Nachteile: bei der eigenständigen Erstellung identifiziert sich die Leitliniengruppe eher mit den Inhalten, der Aufwand ist allerdings um ein Vielfaches größer als bei der Adaptation und Ergänzung bestehender (methodisch hochwertiger) Leitlinien. Andererseits gibt es nur eine überschaubare Anzahl hochwertiger Pflegeleitlinien, wie eine umfangreiche Recherche ergab. Die Projekterfahrungen in Südtirol zeigen außerdem, dass Pflegeleitlinien für eine 1:1-Übertragung in die Praxis eher nicht geeignet scheinen, da fast die Hälfte der Pflegenden die Leitlinie – trotz Kenntnis der Inhalte – nicht in der Praxis umsetzt. Entsprechend wurden zur Förderung der Umsetzung der Pflegeleitlinien multimodale Interventionen auf allen Ebenen der Organisation durchgeführt. Dazu gehörten die Einbindung des Managements über Zielvereinbarungen sowie die Schulung und aktive Beteiligung der Nutzer(innen) bei der Entwicklung von anwenderfreundlichen Instrumenten.


2018 ◽  
Vol 143 (07) ◽  
pp. 453-458
Author(s):  
Andrei Todica ◽  
Roland Ladurner ◽  
Christine Spitzweg

Was ist neu? „Active Surveillance“ beim papillären Mikrokarzinom (PTMC) Entgegen früherer Empfehlungen wird in aktuellen Leitlinien eine weitere Abklärung von Schilddrüsenknoten mittels Feinnadelpunktion nicht mehr bei Knoten < 1 cm empfohlen, um eine Überdiagnostik der häufigen und sich meist indolent verhaltenden PTMC zu vermeiden. Daten aus prospektiven Untersuchungen aus Japan und den USA belegen außerdem, dass bei sorgfältig selektierten Patienten mit PTMC ein „Active Surveillance“-Ansatz in Erwägung gezogen werden kann, bei dem die chirurgische Therapie mit kurativem Ansatz erst dann erfolgt, wenn sich ein signifikanter Progress zeigt. Anpassung der Therapie mit individualisierter Risikostratifizierung Unter Verwendung verschiedener von internationalen Fachgesellschaften vorgeschlagener Risikostratifizierungssysteme werden international eingeschränkt radikale chirurgische Therapieverfahren und ein restriktiverer Einsatz der Radiojodtherapie bei Patienten mit Niedrig-Risiko-DTC empfohlen sowie eine risikoadaptierte Individualisierung der Schilddrüsenhormonsubstitutionsdosis. Ein weiteres international mittlerweile breit akzeptiertes Werkzeug zur Risikostratifizierung der Therapie beim DTC ist die dynamische Risikoanpassung nach R. Michael Tuttle, die eine Neueinschätzung des Risikos im Verlauf auf dem Boden des therapeutischen Ansprechens erlaubt. Unter Berücksichtigung der internationalen Leitlinien werden auch in Deutschland derzeit aktuelle interdisziplinäre evidenzbasierte Leitlinien für die Diagnostik und Therapie von DTC erstellt. Systemische Therapie beim Radiojod-refraktären DTC Angesichts der Nebenwirkungsprofile der molekular gezielten Therapien wird auch nach der Zulassung von Sorafenib und Lenvatinib bei begrenzter Tumorlast, asymptomatischer Erkrankung und stabilem Krankheitsverlauf neben der Ausschöpfung anderer nebenwirkungsärmerer palliativer Therapieverfahren primär eine „Watch-and-Wait“-Strategie empfohlen. Molekular gezielte Therapien werden erst dann in Erwägung gezogen, wenn ein signifikanter Progress bei hoher Tumorlast vorliegt und eine Watch-and-Wait-Strategie nicht mehr sinnvoll ist.


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