Proinflammatorische Zytokine und adoptive Immuntherapie bei allogener Knochenmarktransplantation

Author(s):  
J. Walther ◽  
E. Hollen ◽  
H. J. Kolb
Author(s):  
S. Tischer ◽  
R. Schultze-Florey ◽  
R. Blasczyk ◽  
B. Maecker-Kolhoff ◽  
B. Eiz-Vesper

2018 ◽  
Vol 10 (03) ◽  
pp. 38-41
Author(s):  
Uwe Günter

SummaryDie Synovialitis ist sonographisch und histologisch als vermehrte Infiltration von Fibroblasten-ähnlichen Synoviozyten erkennbar, mit fakultativem Erguss. Am häufigsten findet man neben rheumatischen Erkrankungen an kleinen Gelenken eine Gonitis bzw. Gonarthritis reaktiver bzw. infektassoziierter Genese. Diverse Risiken werden diskutiert und weisen auf unterschiedliche Pathogenesen innerhalb des Neuro-Endokrino-Immunsystems hin.Neben der Sympathikus-induzierten Arthritis unterhalten Antigen-Antikörper-Reaktionen bei teilweiser nachgewiesener Individualität der präsentierten Oberflächenstrukturen des Immunzellsystems die synovialen Befunde. Degenerativ induzierte Matrix-Metalloproteinasen provozieren auch proinflammatorische Zytokine sowie deren Gegenregulatoren.Die neuraltherapeutische Behandlung kann mit immunmodulativ wirkenden Lokalanästhetika in vielen Fällen die Beschwerden lindern. Im Artikel wird ein Ausblick auf wichtige Injektionstechniken gegeben.


2001 ◽  
Vol 58 (7) ◽  
pp. 419-424 ◽  
Author(s):  
Eberhard Gunsilius ◽  
J. Clausen ◽  
G. Gastl

Die Immuntherapie stellt neben der konventionellen chirurgischen, radiologischen und medikamentösen Therapie eine weitere Behandlungsform von bösartigen Erkrankungen dar. Sie bewirkt eine Stimulation des Immunsystems, wodurch maligne Zellen erkannt und bekämpft werden können. Einige Ansätze der Immuntherapie bei bösartigen Tumoren beruhen auf der Verabreichung von Substanzen, die als Immunmodulatoren («biological response modifiers») bezeichnet werden, wie Interleukine und Interferone. Gegen tumorassoziierte Antigene gerichtete monoklonale Antikörper führen entweder direkt zu einer Zerstörung der Tumorzellen oder aber durch die Koppelung mit Zellgiften oder Radioisotopen indirekt zur Zytolyse. Eine adoptive Immuntherapie kann z.B. die Gabe von ex-vivo mit IL-2 aktivierten, autologen zytotoxischen Lymphozyten beinhalten. Die Applikation von ex-vivo generierten dendritischen Zellen (potente antigen-präsentierende Zellen des Immunsystems), die ein bestimmtes Tumorantigen präsentieren, soll im Patienten eine tumorspezifische Immunantwort auslösen. Auch durch eine geeignete Ernährung kann eine Verminderung tumorinduzierter Immundefizienzen oder auch eine Steigerung der Immunabwehr induziert werden. Die Immuntherapie maligner Tumoren befindet sich derzeit im Stadium experimenteller und auch klinischer Forschung. Weitere Fortschritte hinsichtlich des Verständnisses immunologischer Mechanismen und die methodische Weiterentwicklung gentherapeutischer Techniken könnten in Zukunft, ebenso wie die kombinierte Anwendung immunologischer Ansätze mit etablierten onkologischen Modalitäten, auch in der palliativen Therapiesituation zu einer verbesserten Therapie von bisher nur wenig beeinflussbaren malignen Erkrankungen führen.


Praxis ◽  
2017 ◽  
Vol 106 (3) ◽  
pp. 121-125
Author(s):  
Matthias Möhrenschlager ◽  
Johannes Ring

Zusammenfassung. In dieser Arbeit wird auf Kortikoid-Alternativen wie Calcineurin-Inhibitoren, sulfonierte Schieferöle, Ultraviolettlicht und Klimatherapie näher eingegangen. Topische Calcineurin-Inhibitoren lassen sich als Immunsuppressiva verstehen, die eine T-Lymphozytenaktivierung inhibieren und eine Freisetzung proinflammatorischer Zytokine über den Calcineurinweg verhindern. Die Entzündungshemmung sulfonierter Schieferöle soll auf einer Hemmung der 5-Lipoxygenase sowie der 5-Hydroxyeicosatetraensäure und des Leukotriens B4 beruhen. Die Rationale für den Einsatz einer UV-Lichtbehandlung liegt in deren antiinflammatorischer Wirkung u.a. auf Antigen-präsentierende Langerhanszellen, infiltrierende T-Zellen und proinflammatorische Zytokine. Eine Klimatherapie im Hochgebirge oberhalb von 1500 Höhenmeter vermag unter anderem eine Freiheit von Hausstaubmilben-Allergenen zu gewährleisten. Andere potente Allergene (z.B. Birken- und Gräserpollen, Schimmelpilzsporen) sind deutlich in der Konzentration als auch in der Zeitdauer ihres Auftretens reduziert.


2021 ◽  
Author(s):  
L Hahn ◽  
S Beyer ◽  
M Mannewitz ◽  
S Eren ◽  
V von Schönfeldt ◽  
...  

Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document