Pathophysiologie des Typ-I-Diabetes mellitus

Author(s):  
R. Landgraf
Author(s):  
G. Schernthaner ◽  
H. Schleusener ◽  
P. Kotulla ◽  
H. Ludwig ◽  
B. Wenzel

1989 ◽  
Vol 201 (06) ◽  
pp. 436-442
Author(s):  
J. Nothjunge ◽  
W. Fesseler ◽  
Ulrike Fink

1990 ◽  
Vol 35 (s2) ◽  
pp. 181-182 ◽  
Author(s):  
P. Kotanko ◽  
H. Heiss ◽  
W. Wild ◽  
F. Skrabal ◽  
P. Wach ◽  
...  

2005 ◽  
Vol 33 (01) ◽  
pp. 39-43
Author(s):  
Heike Boos ◽  
W. Hermanns

Zusammenfassung Gegenstand und Ziel: Das Ziel der vorliegenden Arbeit war, die morphologischen Veränderungen am Pankreas diabetischer Hunde und Katzen zu vergleichen und die Frage zu klären, ob die Inselamyloidose bei Katzen mit Diabetes mellitus Ursache oder Folge der Krankheit ist. Material und Methode: Pankreasgewebe von sechs Katzen und drei Hunden wurde nach verschiedenen Methoden gefärbt und histologisch untersucht. Zudem erfolgte eine immunhistochemische Untersuchung zum Nachweis von Insulin und Inselamyloid-Polypeptid. Ergebnisse: Der Diabetes mellitus geht bei Hund und Katze mit einer vakuolären Degeneration von Zellen der Langerhans’schen Inseln des Pankreas einher. Bei der Katze kommt es zusätzlich zu einer unterschiedlich stark ausgeprägten Ablagerung von Amyloid. Immunhistochemisch lässt sich Insulin in noch erhaltenen Inselzellen nachweisen. Das Amyloid reagiert hingegen mit einem Antikörper gegen Inselamyloid-Polypeptid (Amylin). Diese morphologischen Veränderungen werden dem Diabetes mellitus Typ II zugeordnet. Hinweise auf eine Entzündung im Sinne einer Insulitis, als Kennzeichen eines Typ-I-Diabetes, fanden sich bei den untersuchten Tieren nicht. Wir konnten zeigen, dass die Katze einen Diabetes mellitus auch ausbilden kann, ohne dass eine Inselamyloidose vorliegt. In diesen Fällen zeigte sich am Inselapparat eine vakuoläre Degeneration von Zellen. Schlussfolgerung: Die Inselamyloidose ist bei der Katze als eine Folge der längerfristig veränderten Stoffwechsellage zu betrachten.


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