Diabetes im Alter

2018 ◽  
Vol 16 (05) ◽  
pp. 184-187
Author(s):  
Andrej Zeyfang

ZUSAMMENFASSUNGDie Angabe von HbA1c-Korridoren, abhängig von Folge- und Begleiterkrankungen des Diabetes, der Multimorbidität und bestehenden funktionellen Einschränkungen hat sich für die Blutglukose-Zielplanung des geriatrischen Patienten inzwischen weltweit etabliert. Dabei darf das Erreichen eines gesetzten HbA1c-Zieles nicht die Gefahren von schweren Hypoglykämien oder längerfristigen Hyperglykämien aus den Augen geraten lassen. Bei langdauernder Diabeteserkrankung mit über Jahre hinweg schlechter HbA1c-Einstellung und bestehender kardiovaskulärer Begleitmorbidität ist eine zu straffe Blutglukoseeinstellung mit starker HbA1c-Senkung für den älteren Menschen eher schädlich als nützlich. Für die Planung der „individualisierten Therapie“ des Älteren müssen geriatrische Syndrome, besonders im Bereich der Kognition sowie das strikte Vermeiden von Hypoglykämien priorisiert werden. Generell ist für den Älteren mit Diabetes eine Abkehr von glukozentrischen, allein auf HbA1c-Werten basierenden Zielen, zu beobachten.

2015 ◽  
pp. 149-207
Author(s):  
Rainer Neubart ◽  
Helmut Frohnhofen ◽  
Wolfrid Schröer ◽  
Stefanie Neubart ◽  
Jeanina Schlitzer

2013 ◽  
pp. 121-184
Author(s):  
Peter Hien ◽  
Ralf Roger Pilgrim ◽  
Rainer Neubart

2016 ◽  
pp. 1-15
Author(s):  
Heinrich Burkhardt

2016 ◽  
pp. 1-10
Author(s):  
Petra Benzinger ◽  
Kilian Rapp

Praxis ◽  
2016 ◽  
Vol 105 (9) ◽  
pp. 509-516 ◽  
Author(s):  
Martin Conzelmann ◽  
Dieter Breil

Zusammenfassung. Polypharmazie wird in unserer Gesellschaft, die immer älter wird, zunehmen. Polypharmazie führt zu unerwünschten Arzneimittelwirkungen, zu medikamentösen Interaktionen und zu Non-Compliance. Geriatrische Syndrome wie Sturz, Inkontinenz, Malnutrition, Delir und eingeschränkte Kognition sind häufig Folge unerwünschter Arzneimittelwirkungen. Therapie-Empfehlungen berücksichtigen zu wenig die speziellen Aspekte des letzten Lebensjahrzehnts. Wir stellen validierte Instrumente vor und stellen kritische Fragen, um ungeeignete Wirkstoffe erkennen und die Anzahl Medikamente reduzieren zu können.


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