scholarly journals Does treatment readiness enhance the response of African American substance users to Motivational Enhancement Therapy?

2013 ◽  
Vol 27 (3) ◽  
pp. 744-753 ◽  
Author(s):  
Ann Kathleen Burlew ◽  
LaTrice Montgomery ◽  
Andrzej S. Kosinski ◽  
Alyssa A. Forcehimes
2008 ◽  
Vol 35 (2) ◽  
pp. 161-173 ◽  
Author(s):  
Theresa Winhusen ◽  
Frankie Kropp ◽  
Dean Babcock ◽  
Diane Hague ◽  
Sarah J. Erickson ◽  
...  

2009 ◽  
Vol 77 (5) ◽  
pp. 993-999 ◽  
Author(s):  
Kathleen M. Carroll ◽  
Steve Martino ◽  
Samuel A. Ball ◽  
Charla Nich ◽  
Tami Frankforter ◽  
...  

Author(s):  
Ralf Demmel

Der dysfunktionale Konsum psychotroper Substanzen geht in der Regel mit einem Zwiespalt zwischen Abstinenzvorsatz bzw. der Absicht, den Konsum zu reduzieren, einerseits und dem Wunsch oder Zwang, den Konsum fortzusetzen, andererseits einher. Das von Miller und Rollnick (1991) beschriebene Motivational Interviewing (MI) ist ein zugleich klientenzentrierter und direktiver Behandlungsstil, der dieser Ambivalenz Rechnung tragen und somit Veränderungsbereitschaft erhöhen soll. Miller und Rollnick (1991) nennen fünf Prinzipien motivationaler Gesprächsführung: <OL><LI>Empathie, <LI>Widersprüche aufzeigen, <LI>Wortgefechte vermeiden, <LI>Nachgiebig auf Widerstand reagieren und <LI>Selbstwirksamkeit fördern.</OL> Diese Prinzipien stimmen mit den Annahmen (sozial-) psychologischer Modelle der Einstellungs- und Verhaltensänderung überein. Seit Ende der achtziger Jahre wurden vorwiegend in den angelsächsischen Ländern verschiedene motivationale Interventionen zur Sekundärprävention und Behandlung von Substanzabhängigkeit und -missbrauch entwickelt, die den von Miller und Rollnick (1991) formulierten Behandlungsprinzipien entsprechen (der Drinker’s Checkup, Motivational Enhancement Therapy, das Harm-Reduction-Programm BASICS, Brief Motivational Interviewing, Brief Negotiation sowie eine Reihe weiterer motivationaler Kurzinterventionen). Vor dem Hintergrund der bislang vorliegenden Literatur erscheint insbesondere die Durchführung standardisierter motivationaler Interventionen zur Reduktion dysfunktionalen Alkoholkonsums bzw. der negativen Konsequenzen eines fortgesetzten Alkoholmissbrauchs gerechtfertigt. Voraussetzungen einer Optimierung des Behandlungserfolgs sind neben der Identifikation zentraler Wirkmechanismen u.a. eine fortlaufende Prozess-Evaluation der Implementierung motivationaler Interventionen sowie eine evidenzbasierte Ausbildung.


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