Pathologische Frakturen - selten, sensibel, spannend

1997 ◽  
Vol 100 (6) ◽  
pp. 409-409
Author(s):  
W. Mutschler
Swiss Surgery ◽  
2002 ◽  
Vol 8 (2) ◽  
pp. 81-87 ◽  
Author(s):  
Sutter ◽  
Regazzoni

Pathologische Frakturen werden, bedingt durch die Zunahme der Inzidenz von Karzinomen und die längeren überlebenszeiten, in Zukunft häufiger behandelt werden müssen. Das Skelett ist das dritthäufigste Ziel-Organ von Metastasen. Lungentumor-Metastasen scheinen zuzunehmen, das Mammakarzinom bleibt aber der häufigste Primärtumor. Am häufigsten sind Metastasen im Bereiche der Wirbelsäule lokalisiert, Frakturen treten jedoch meistens am Femur auf. Eine pathologische Fraktur sowie fast immer auch eine "drohende pathologische Fraktur" stellen eine absolute Operationsindikation dar. Eine genaue Definition der "drohenden Fraktur" fehlt zwar, doch ist heute allgemein akzeptiert, dass mindestens 50% der Knochenmasse zerstört sein müssen, damit die Metastase im konventionellen Röntgenbild sichtbar wird und somit von einer drohenden Fraktur gesprochen werden kann. Als Hilfe zur Abschätzung des Frakturrisikos hat sich das Score System nach Mirels bewährt. Anhand von 4 Parametern (Lokalisation, Grösse, Typ, Schmerzen) kann das Frakturrisiko abgeschätzt werden. Ziel der (meist operativen) Behandlung ist die Verbesserung der Lebensqualität über eine effiziente Schmerzlinderung, möglichst durch eine einzige Operation mit kurzer Hospitalisationszeit. Für die chirurgische Behandlung sollten im proximalen Abschnitt des Femurs Prothesen verwendet werden, bei subtrochantären und Schaftfrakturen vornehmlich intramedulläre Kraftträger. Eine postoperative Radiotherapie scheint die lokale Tumorprogression zu verhindern. Bei guter Langzeitprognose sollte der Tumor lokal aggressiv ausgeräumt werden.


2013 ◽  
Vol 33 (02) ◽  
pp. 106-110
Author(s):  
I. Elias ◽  
G. Y. Kerschbaumer ◽  
F. Kerschbaumer

ZusammenfassungEine operative Therapie an der Wirbelsäule bei axialen Formen der Spondylarthritis ist in folgenden Situationen indiziert: – HWS-Instabilitäten bei jüngeren Patienten, – pathologische Frakturen der Wirbelsäule bei erwachsenen Patienten mit bereits steifer Wirbelsäule nach Bagatelltraumen und schmerzhafter, rascher Zunahme der Deformität, – schwere kyphotische Einsteifung der Wirbelsäule mit Verlagerung des Sichthorizontes und Beeinträchtigung der Fortbewegung und der Atmung, – schmerzhafte progrediente posttraumatische Andersson-Läsionen.


2016 ◽  
pp. 547-565
Author(s):  
C. Seebach ◽  
K. Eichler ◽  
A. A. Kurth

Author(s):  
Rüdiger Volkmann ◽  
Andreas Roth

2016 ◽  
Vol 154 (04) ◽  
pp. 364-369
Author(s):  
A. Toepfer ◽  
U. Lenze ◽  
F. Pohlig ◽  
R. Eisenhart-Rothe ◽  
L. Gerdesmeyer ◽  
...  

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