Primäre Vitrektomie ohne Cerclage und Assistenz als primäre Therapie der Ablatio retinae mit mehreren Foramen

2006 ◽  
Vol 20 (1) ◽  
pp. 9-11
Author(s):  
G. Kieselbach ◽  
M. Kralinger ◽  
J. Troger ◽  
E. Schmid ◽  
W. Göttinger
2017 ◽  
Vol 236 (01) ◽  
pp. 74-87 ◽  
Author(s):  
Petra Meier

ZusammenfassungEine Ablatio retinae tritt im Kindesalter im Vergleich zum Erwachsenenalter relativ selten auf, nur 3 bis 7% aller Netzhautablösungen werden bei Kindern und Jugendlichen im Alter bis zu 18 Jahren diagnostiziert. Risikofaktoren für das Auftreten einer Ablatio retinae im Kindesalter sind ein Trauma, eine Myopie, hereditäre Vitreoretinopathien, Malformationen und Morbus Coats. Am häufigsten treten in dieser Altersgruppe traumaassoziierte Netzhautablösungen auf, Vitreoretinopathien sind die häufigste Ursache für eine erblich bedingte kindliche Ablatio. Es werden die krankheitsspezifischen chirurgischen Behandlungskonzepte diskutiert. Bei klarer Linse sollte immer geprüft werden, inwieweit eine episklerale Buckelchirurgie durchgeführt werden kann, insbesondere bei einer Oradialyse und bei genau definierter Lochsituation in der Netzhautperipherie. Eine primäre Vitrektomie ist vorrangig bei Vitreoretinopathien erforderlich. Der Einsatz von Anti-VEGF-Inhibitoren ist zur Behandlung vasoproliferativer Erkrankungen geeignet, allerdings benötigen wir noch weitere Informationen über mögliche Nebenwirkungen bei Kindern. Insgesamt sind die funktionellen und anatomischen Behandlungsergebnisse bei Kindern oftmals schlechter als vergleichbare Resultate bei Erwachsenen. Weitere chirurgische Innovationen und ätiologiespezifische Therapiekonzepte sind erforderlich, um die Ergebnisse in dieser Patientengruppe zu verbessern.


2008 ◽  
Vol 225 (S 02) ◽  
Author(s):  
S Walter ◽  
A Viestenz ◽  
W Behrens-Baumann
Keyword(s):  

2006 ◽  
Vol 34 (05) ◽  
pp. 341-346
Author(s):  
A. Meyer-Lindenberg ◽  
N. Eberle ◽  
I. Nolte ◽  
D. Simon ◽  
I. Liman

Zusammenfassung Gegenstand und Ziel: Darstellung der Diagnostik, Therapie und des klinischen Verlaufs eines malignen Lymphoms mit Augenbeteiligung bei einem Hund. Untersuchungsgut, Material und Methode: Fallbericht eines achtjährigen männlichen Labradors. Darstellung der Diagnostik und des Stagings des malignen Lymphoms sowie der Behandlung mit Kombinationschemotherapie. Ergebnisse: Eine komplette Remission wurde erzielt. Die Gesamtüberlebenszeit des Hundes bei guter Lebensqualität beträgt derzeit 1888 Tage (4,5 Jahre). Schlussfolgerung: Auch bei Vorliegen eines kaninen malignen Lymphoms mit Augenbeteiligung kann mithilfe einer geeigneten Chemotherapie ein gutes Therapieergebnis hinsichtlich der Überlebenszeit und bei Fällen ohne Ablatio retinae auch hinsichtlich des Visus des Patienten erzielt werden. Klinische Relevanz: Die Prognose des malignen Lymphoms des Hundes mit okularer Beteiligung ist nicht in jedem Fall als infaust anzusehen, sodass eine Chemotherapie bei diesen Patienten durchaus in Betracht kommt.


2015 ◽  
Vol 58 (12) ◽  
pp. 651-651 ◽  
Author(s):  
Siebrig Saris-de Vries ◽  
Nicole Sinnema
Keyword(s):  

Sign in / Sign up

Export Citation Format

Share Document