Interdisziplinäre adjuvante Radiochemotherapie fortgeschrittener Rektumkarzinome

1998 ◽  
Vol 20 (1) ◽  
pp. 37-42
Author(s):  
K. -H. Ebert ◽  
H. J. Meyer ◽  
M. Sauer
2016 ◽  
Vol 73 (9) ◽  
pp. 515-522
Author(s):  
Falk Roeder

Zusammenfassung. Dieser Review fasst die aktuelle Datenlage zu strahlentherapeutischen Ansätzen beim Pankreaskarzinom zusammen. Obwohl eine alleinige adjuvante Chemotherapie als durch randomisierte Studien gut abgesicherter Standard gelten muss, kann auf Basis hervorragender single-center Ergebnisse eine (additive) adjuvante Radiochemotherapie bei selektionierten Patienten durchaus erwogen werden. Im neoadjuvanten Setting beim resektablen Pankreaskarzinom stellt die Radiochemotherapie aktuell keinen Therapiestandard dar und sollten deshalb nur im Rahmen von Studien angeboten werden. Beim lokal-fortgeschrittenen, primär nicht- oder borderline-resektablen Pankreaskarzinom stellt sich die Situation unterschiedlich dar. In Abwesenheit eindeutiger Ergebnisse aus randomisierten Studien legen die publizierten Arbeiten nahe, dass eine neoadjuvante Radiochemotherapie in einem substantiellen Anteil der Patienten (30 – 40 %) zu sekundärer Resektabilität und damit zu einer deutlichen Verbesserung der Prognose führt. Hierbei werden Überlebensraten erreicht (median ~24 Monate), welche denjenigen bei primärer Resektabilität einschließlich adjuvanter Therapie entsprechen können. Selbst bei Nicht-Erreichen sekundärer Resektabilität kann zumindest eine Verbesserung der Lebensqualität durch dauerhafte Verhinderung einer lokalen Problematik resultieren. Eine Kombination mit einer Induktionschemotherapie scheint dabei insbesondere bei Verwendung moderner potenter Systemtherapieansätze (Folfirinox, Gem/nab-Paclitaxel) sinnvoll und wird derzeit in größeren Studien untersucht. Moderne perkutane Radiotherapietechniken (IMRT, IGRT, SBRT), neue Strahlqualitäten (Protonen, Schwerionen) oder die Kombination mit alternativen Boostverfahren (IORT) können die therapeutische Breite erhöhen und zur Steigerung der Effektivität und/oder zur Reduktion der Toxizität beitragen. Sie eröffnen innovative Therapiemöglichkeiten, welche in kontrollierten Studien untersucht werden sollten.


2018 ◽  
Vol 194 (10) ◽  
pp. 960-961
Author(s):  
Felix Bock ◽  
Guido Hildebrandt

2020 ◽  
Vol 99 (11) ◽  
pp. 788-794
Author(s):  
Daniel Jira ◽  
Anja Pickhard ◽  
Lena Mair ◽  
Zhaojun Zhu ◽  
Barbara Wollenberg ◽  
...  

ZusammenfassungDie Wiedererlangung einer Stimmfunktion nach Laryngektomie ist ein zentrales Element für die postoperative Lebensqualität. Dazu haben sich Stimmprothesen als probates Mittel etabliert. Häufige Prothesenwechsel stellen für einige Patienten jedoch eine teils große Belastung dar, sodass ein besseres Verständnis der Ätiologie der Stimmprothesen- und Stimmprothesenlagerinsuffizienz benötigt wird. Material und Methoden Es erfolgte die retrospektive Auswertung klinischer Daten von 58 Patienten nach Laryngektomie. Des Weiteren wurde prä- und postoperative CT-Bildgebung von 22 Patienten mit der Frage nach Stenosen im Bereich des Neopharynx verglichen. Ergebnisse In dem untersuchten Kollektiv wurde bei 40 Patienten mindestens ein Wechsel der Stimmprothese durchgeführt; es zeigte sich ein medianes Wechselintervall von 235 Tagen. Patienten nach adjuvanter Radiochemotherapie zeigten signifikant kürzere Wechselintervalle als nach adjuvanter Radiotherapie (p = 0,002). Des Weiteren konnte eine gastroösophageale Refluxerkrankung (GERD) als Risikofaktor für kürzere Stimmprothesenwechselintervalle nachgewiesen werden (p = 0,04).Klinisch relevante Stenosen zeigten sich bei 17 Patienten (42,5 %), davon wurden 14 Patienten (82 %) mittels Bougierung therapiert und zeigten keine verkürzte Stimmprothesenverweildauer (p = 0,892). Schlussfolgerung GERD stellt einen Risikofaktor für häufige Stimmprotheseninsuffizienz dar und sollte daher nach Laryngektomie suffizient therapiert werden. Mit zunehmender Eskalation der adjuvanten Therapie zeigt sich ein kürzeres Wechselintervall.Stenosen werden häufig nach Laryngektomie beobachtet, stellen aber unter Therapie keinen alleinigen Risikofaktor für eine kurze Stimmprothesenverweildauer dar.


Der Onkologe ◽  
2002 ◽  
Vol 8 (4) ◽  
pp. 392-394
Author(s):  
C. Kollmannsberger ◽  
W. Budach ◽  
C. Bokemeyer

2017 ◽  
Vol 4 (2) ◽  
pp. 113-117
Author(s):  
Salma K. Jabbour ◽  
Christina Hadzitherodorou ◽  
Rebecca A. Moss ◽  
Timothy Kennedy

2018 ◽  
Vol 21 (7) ◽  
pp. 24-25
Author(s):  
Felix Bock ◽  
Guido Hildebrandt

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