77. Künstliche Beatmung auf einer chirurgischen Intensivstation

1985 ◽  
Vol 366 (1) ◽  
pp. 409-413 ◽  
Author(s):  
P. K. Wagner ◽  
P. Wendling
Keyword(s):  
2001 ◽  
Vol 14 (1) ◽  
pp. 22-28
Author(s):  
Martin Haupt

Zusammenfassung: Die wichtige ärztliche Handlungsregel, alles zu tun, um das Leben zu erhalten, gilt insbesondere dort, wo realistische Chancen zur Wiederherstellung von Gesundheit und Wohlbefinden bei einem Kranken bestehen. Sie ist aber dann nicht mehr alleingültige verpflichtende Norm, wenn es sich bei den zu Behandelnden um Schwerstkranke oder Sterbende handelt. In derartigen Fällen müssen Intensität und Schwere der dem Patienten zugemuteten Eingriffe in einem medizinisch sinnvollen Verhältnis zum erwartbaren Behandlungserfolg und zur Lebenserwartung des Betroffenen stehen. Der Arzt sollte in enger Absprache mit dem Patienten und seinen nahestehenden Bezugspersonen bis zu dem ärztlich nicht mehr verfügbaren Zeitpunkt des Todeseintritts mit palliativen Maßnahmen und persönlichem Beistand helfen und dadurch ein Lebensende in Würde ermöglichen. Er sollte dem Schmerz, der Atemnot und der Angst entgegenwirken, selbst wenn dies mit dem Risiko der Lebensverkürzung verbunden sein sollte. Lebenserhaltende Maßnahmen umfassen nicht nur Medikamente, künstliche Beatmung oder Bluttransfusionen. Auch die künstliche Zufuhr von Nahrung und Flüssigkeit mittels Infusionen oder Sonden zählt hierzu. Anhand der Diskussion über den Nutzen und das Risiko von PEG-Sonden wird deutlich gemacht, dass es der sorgfältigen Einzelfallabwägung bedarf, um tatsächlich Leidlinderung für den Kranken herbeizuführen und nicht mehr zumutbare Komplikationen oder Schmerzen zu vermeiden.


Lung ◽  
1971 ◽  
Vol 144 (3) ◽  
pp. 206-214 ◽  
Author(s):  
M. Baum ◽  
H. Benzer ◽  
W. Lepier ◽  
W. Tölle
Keyword(s):  

2019 ◽  
pp. IV-VIII
Author(s):  
Taher Valika ◽  
Anthony C Chin ◽  
Dana M Thompson ◽  
Rashmi Kabre ◽  
Jennifer M. Lavin ◽  
...  
Keyword(s):  

Kinder mit angeborenem zentralem Hypoventilationssyndrom (CCHS) haben eine auf einer PHOX2B-Mutation beruhende Störung der Atmungsregulation, die künstliche Beatmung zur Lebenserhaltung notwendig macht. Bei einigen CCHS-Patienten streben die Familien den Einsatz eines über den Nervus phrenicus wirkenden Zwerchfellschrittmachers (ZSM) im Schlaf an, um die Entfernung der Trachealkanüle zu ermöglichen. Veröffentlichte Daten über den ZSM zur Lebenserhaltung im Schlaf bei Kindern mit CCHS nach Dekanülierung und zur damit verbundenen respiratorischen Dynamik bei Kleinkindern liegen nur in begrenztem Umfang vor. Wir berichten über eine Fallserie von 3 Kindern, die im Alter von 3,3-4,3 Jahren dekanüliert wurden. Schlafendoskopien unter der ZSM-Anwendung ergaben vollständige Obstruktionen der Atemwege auf verschiedenen Ebenen (oropharyngeal, supraglottisch, glottisch usw.) trotz Modifikation der Schrittmachereinstellungen. Echtzeitanalysen des endexspiratorischen CO2 und SpO2 bestätigten einen unzureichenden Gasaustausch. Da die Familien eine erneute Tracheostomie ablehnten, wurden alle 3 Patienten zur Lebenserhaltung auf nicht invasive Maskenbeatmung im Schlaf umgestellt. Diese Ergebnisse unterstreichen, dass im Hinblick auf eine eventuelle Dekanülierung von Kleinkindern mit CCHS, bei denen ein ZSM die Lebenserhaltung im Schlaf gewährleisten soll, extrem vorsichtig vorzugehen ist. Die Patienten bzw. ihre Eltern müssen sich darauf einstellen, dass nach der Dekanülierung eine Abhängigkeit von der nicht invasiven Maskenbeatmung (anstelle des ZSM) im Schlaf bestehen bleibt. Diese Information könnte zur besseren Versorgung von Kleinkindern mit CCHS und ZSM und zu realistischen Erwartungen bezüglich der Dekanülierung beitragen.


2016 ◽  
pp. 145-195
Author(s):  
Hans-Joachim Kohl ◽  
Stefan Mersmann
Keyword(s):  

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