Freie Fettsäuren im Serum bei krisenhaften Erkrankungen: Spielen sie eine Rolle bei der Proteinbindung von Schilddrüsenhormonen?

1988 ◽  
Vol 66 (7) ◽  
pp. 308-313 ◽  
Author(s):  
E. Schifferdecker ◽  
S. Hering ◽  
H. Förster ◽  
P. -H. Althoff ◽  
F. Asskali ◽  
...  
Keyword(s):  
2013 ◽  
Vol 41 (01) ◽  
pp. 7-14 ◽  
Author(s):  
J. Wilhelm ◽  
M. Fürll ◽  
K. Wilhelm

Zusammenfassung Ziel der Arbeit war, die zum Einfluss des Entnahmeortes auf verschiedene Blutparameter vorliegenden unterschiedlichen Angaben in der Literatur an einer größeren Tierzahl zu überprüfen. Ferner sollte die praktische Nutzbarkeit der Blutentnahme aus der Eutervene oder anderer zugänglicher Venen (z. B. Unterschenkel- oder Schwanzvene) im Vergleich zur Halsvene für Stoffwechseluntersuchungen verifiziert werden. Material und Methoden: Blutproben von 92 Kühen und Färsen wurden zu vier unterschiedlichen Zeitpunkten von 3 Wochen ante partum bis 8 Wochen post partum aus der V. jugularis (Halsvene), der V. subcutanea abdominis (Eutervene) sowie den Vv. saphenae externae (Unterschenkelvene) der linken und rechten Hintergliedmaße vergleichend untersucht. Ergebnisse: Für fünf der 16 untersuchten Parameter (freie Fettsäuren, β-Hydroxybutyrat Glukose, Kreatinkinase und Kalzium) zeigten sich abhängig vom Untersuchungszeitpunkt zum Teil hochsignifikante Unterschiede zwischen den Entnahmestellen. Schlussfolgerung und klinische Relevanz: Bei Stoffwechseluntersuchungen, die die oben genannten Parameter einschließen, hat der Blutentnahmeort entscheidenden Einfluss und muss bei der Auswertung berücksichtigt werden. Die Eutervene stellt bei hochleistenden Milchkühen keine Alternative zur Blutentnahme für Stoffwechseluntersuchungen dar. Um aussagekräftige Ergebnisse zu erhalten, muss hierfür trotz des größeren arbeitstechnischen Aufwandes die Halsvene zur Blutentnahme genutzt werden. Eine Ausnahme bildet die Bestimmung der Kreatinkinaseaktivität. Da Abwehrbewegungen im Halsbereich des Tieres die lokale Aktivität zu beeinflussen scheinen, ist hier der Eutervene als Entnahmeort Vorzug zu geben.


1969 ◽  
Vol 22 (03) ◽  
pp. 525-543 ◽  
Author(s):  
E Morgenstern ◽  
Th Pfleiderer ◽  
P Zebisch ◽  
E Weber
Keyword(s):  

ZusammenfassungDer Einfluß emulgierter Lipide (Fettsäuren, Triglyzeride, Lipidgemische) und fettähnlicher Substanzen (Paraffin- und Silikonöl) auf die Struktur der Blutplättchen von Mensch und Schwein wurde licht- und elektronenmikroskopisch untersucht. Es zeigte sich, daß die Emulsionsteilchen aller geprüften Substanzen von den Plättchen durch Membraninvagination, wie das bei phagozytierenden Zellen bekannt ist, aufgenommen werden. Daneben beobachteten wir eine vermutlich ADP-induzierte Neigung der Plättchen zu aggregieren, die durch Adenosin gehemmt wurde. Emulsionen mit hohem Anteil unveresterter Fettsäuren oder reine Fettsäureemulsionen führten darüber hinaus zu starken Destruktionen der Plättchen, während nach Behandlung mit Triglyzeriden oder Lipidgemischen ohne freie Fettsäuren diese Erscheinungen erst nach langen Inkubationszeiten auftraten und sich vermindern ließen, wenn die intraplasmatische Lipolyse durch Protaminsulfat gehemmt wurde. Der Zusatz von Emulgatoren (Albumin, Phospholipide) setzte die Fettsäurewirkung und die Aggregationsneigung der Plättchen herab, EDTA verhinderte die Aggregatbildung völlig. Aus den Beobachtungen schließen wir, daß für die Aufnahme von Lipiden die Eigenschaften der Emulsionsteilchen bestimmend sind, während freie Fettsäuren aufgrund ihrer Moleküleigenschaften die Plättchenmembranen passieren und in hohen Konzentrationen zur Zellzerstörung führen.


2014 ◽  
Vol 42 (01) ◽  
pp. 11-21 ◽  
Author(s):  
M. Hoedemaker ◽  
C. Furken

Zusammenfassung Gegenstand und Ziel: Untersuchung der Wirkung des Futterzusatzstoffes Cholin auf den Energiestoffwechsel und die Milchleistung von Milchkühen. Material und Methoden: 298 Tiere einer hochleistenden Milchviehherde (mittlere Tagesmilchmenge: 32 l), randomisiert mit einer Stratifizierung nach Laktationsalter, wurden in zwei Gruppen eingeteilt und erhielten von Tag 21 ante partum (a. p.) bis Tag 21 post partum (p. p.) 0 oder 15 g pansengeschütztes Cholin (entspricht 0 bzw. 60 g ReaShure®/Tier/Tag). Blutmetaboliten wurden im peripartalen Zeitraum bei allen Tieren (Glukose, β-Hydroxybutyrat [BHB]) bzw. stichprobenartig (Insulin, Insulin-ähnlicher Wachstumsfaktor [IGF-1], freie Fettsäuren [NEFA]) untersucht. Ein Index für Insulinsensitivität (RQUICKI) wurde berechnet und Milchleistungsdaten (Milchleistungsprüfungen, 100-Tage-, 305-Tage-, Milchpeakleistungen, Kolostrumqualität) wurden ausgewertet. In der Statistik wurde zwischen den Fütterungsgruppen sowie der Parität unterschieden und deren Interaktionen untersucht. Ergebnisse: Bei den untersuchten Variablen ließen sich, außer einer niedrigeren 305-Tage-Leistung bei der Versuchsgruppe (p < 0,05), weder Unterschiede zwischen den Fütterungsgruppen noch Interaktionen nachweisen. Bei multiparen Kühen ergaben sich im Vergleich zu Erstlaktierenden weniger subklinische Ketosen ante partum und post partum (OR a. p.: 0,178; OR p. p.: 0,310), häufiger Grenzwertüberschreitungen bei der Gesamtzellzahl (OR 2,584–3,298) und eine höhere Milchleistung (p < 0,05). Schlussfolgerung und klinische Relevanz: Eine Supplementierung mit Cholin beeinflusste in dieser Milchviehherde den Energiehaushalt und die Milchleistung nicht. Weitere Studien in unterschiedlichen Milchviehherden sollten diese Thematik vertiefen.


1882 ◽  
Vol 220 (4) ◽  
pp. 291-293
Author(s):  
Carl Arnold
Keyword(s):  

2008 ◽  
Vol 46 (09) ◽  
Author(s):  
LP Bechmann ◽  
N Wiesemann ◽  
M Schlensak ◽  
I Wedemeyer ◽  
B Emons ◽  
...  
Keyword(s):  

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