scholarly journals Estimating parsimonious models of longitudinal causal effects using regressions on propensity scores

2013 ◽  
Vol 32 (22) ◽  
pp. 3829-3837 ◽  
Author(s):  
Russell T. Shinohara ◽  
Anand K. Narayan ◽  
Kelvin Hong ◽  
Hyun S. Kim ◽  
Josef Coresh ◽  
...  
Author(s):  
Anja Hildebrand ◽  
Heinz C. Vollmer ◽  
Julia Domma-Reichart
Keyword(s):  

Zusammenfassung. Hintergrund: In Deutschland liegen nur vereinzelte Studien zur PTBS-Prävalenzquote bei Suchtpatienten und zu deren psychischen Befund vor. Fragestellung: Wie hoch ist die relative Häufigkeit einer PTBS bei Patienten mit substanzbezogenen Störungen und wie unterscheiden sich die Patienten mit und ohne PTBS hinsichtlich klinischer und psychosozialer Charakteristika? Methode: Mittels Chi-Quadrat- und t-Tests wurden 376 mittels Propensity Scores gematchte Patienten aus einer Stichprobe von 4105 konsekutiv aufgenommenen Abhängigen in diagnostischen und psychischen Merkmalen retrospektiv miteinander verglichen. Ergebnisse: Die relative Häufigkeit von PTBS lag bei den Patienten mit einer alkoholbezogenen Störung bei 3,8 %, bei den restlichen Suchtpatienten mit Störungen durch andere psychotrope Substanzen bei 10,5 %. Bei den PTBS Patienten lag häufiger eine Persönlichkeitsstörung vor. Außerdem waren die PTBS Patienten stärker psychisch belastet, in ihrem Interaktionsstil abweisender, introvertierter, und nachgiebiger sowie im Bindungsstil vermeidender. Schlussfolgerungen: Die Unterschiede verdeutlichen die Notwendigkeit von auf den Interaktions- und Bindungsstil individuell angepassten Interventionen im Rahmen der Standardbehandlungen für Suchtpatienten mit PTBS.


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