scholarly journals Kooperatives Verhalten von Membranen

1996 ◽  
Vol 52 (6) ◽  
pp. 555-560 ◽  
Author(s):  
R. Lipowsky
1984 ◽  
Vol 5 (1) ◽  
Author(s):  
Josef Falke

ZusammenfassungBisher fehlt eine erprobte sozialwissenschaftliche Methodologie zur fehlerfreien Erfassung rechtlicher Wirkungsfaktoren. Der Beitrag der empirischen Rechtssoziologie besteht zunächst darin, eine möglichst umfassende und komplexe Information über einen rechtlich geregelten Sozialbereich zu geben. Soziologische Untersuchungen zum Kündigungsschutz belegen, daß das Kündigungsschutzrecht anderweitig motivierte Verhaltensweisen nur geringfügig beeinflussen kann. Die Gemengelage rechtlicher und außerrechtlicher Wirkungsfaktoren wird an folgenden Punkten dargelegt: Einfluß des Kündigungsschutzrechts auf die betriebliche Personalselektion, Bereitschaft zur Klage gegen eine Kündigung, Zielsetzungen einer Kündigungsschutzklage, Vergleichspraxis der Arbeitsgerichte, kooperatives Verhalten von Betriebsräten bei Entlassungsvorhaben.


2018 ◽  
Vol 66 (2) ◽  
pp. 81-99 ◽  
Author(s):  
Christoph Stiller ◽  
Wolfram Burgard ◽  
Barbara Deml ◽  
Lutz Eckstein ◽  
Frank Flemisch

ZusammenfassungDie Verknüpfung von Automatisierung mit Vernetzung von Fahrzeugen weist in langfristiger Betrachtung eine kaum überschätzbare ökonomische, ökologische und gesellschaftliche Relevanz auf. In der langfristigen Vision wird die vernetzte Automatisierung unseren Straßenverkehr grundlegend verändern. Kooperatives Verhalten zwischen Verkehrsteilnehmern wird dadurch automatisiert erfolgen und somit das Regelverhalten bilden. Außerdem eröffnet technische Kooperation im Vergleich zur heutigen manuellen Kooperation zwischen Verkehrsteilnehmern qualitativ verbesserte und neuartige funktionale Möglichkeiten aufgrund der erzielbaren Latenzzeit, Genauigkeit, Eindeutigkeit und Verlässlichkeit automatischen Verhaltens. Entsprechend aufeinander abgestimmte Trajektorien weisen eine höhere erreichbare Dichte, Geschwindigkeit und Sicherheit auf. Bei langfristig zu erwartendem hohem Durchdringungsgrad des Straßenverkehrs mit vernetzten automatischen Verkehrsteilnehmern sind sichere und hocheffiziente Verkehrsflüsse denkbar, die biologischen Schwarmbewegungen nahe kommen. Dieser Überblicksbeitrag beschreibt den Stand der Forschung in den wesentlichen Forschungsfeldern und das von der DFG eingerichtete SchwerpunktprogrammKooperativ interagierende Automobile.


1990 ◽  
Vol 19 (2) ◽  
Author(s):  
Otto Keck ◽  
Gert Wagner

ZusammenfassungFür viele Spitzen-Athleten stellt Doping ein Gefangenen-Dilemma dar: Ohne Doping sind in vielen Sportarten nach Meinung der meisten Fachleute die Siegeschancen gleich Null, mit Doping müssen die Athleten mit Gesundheitsschäden rechnen. Aufgrund von asymmetrischer Information kann aber selbst im Rahmen von Super-Spielen kooperatives Verhalten nicht spontan entstehen. Wegen der Informationsschwierigkeiten löst das gegenwärtige Kontrollsystem das Doping-Dilemma nur in einem Teilbereich, verschärft es aber zugleich in einem anderen Teilbereich. Entweder sind die Sportler und die Verbände bereit, einem Maß an Transparenz und Kontrollen zuzustimmen, das über den gegenwärtigen Stand weit hinausgeht und auf den ersten Blick vielen unzumutbar erscheint, oder der Hochleistungssport wird in seiner gegenwärtigen Form verschwinden.


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