Mathematisches Denken (Körner, T. W.)

1999 ◽  
Vol 94 (6) ◽  
pp. 274-274
2004 ◽  
Vol 18 (2) ◽  
pp. 101-111 ◽  
Author(s):  
Wolfgang Sonntag

Zusammenfassung: In zwei Trainingsexperimenten wurden insgesamt 90 lernbehinderte Sonderschüler der Oberstufe mit dem “Denktraining für Jugendliche” ( Klauer, 1993a ) gefördert. Dabei sollte geprüft werden, ob das Denktraining auf die Lösung mathematischer Textaufgaben transferiert und, falls ja, ob ein direkter Transfer oder - wie Klauer vermutet - zusätzlich auch ein über die Intelligenz vermittelter, also indirekter Transfer auf die mathematischen Leistungen anzunehmen ist. Experiment 1 (N = 60) zeigte, dass die Effekte nicht durch unspezifische Faktoren wie die emotionale Zuwendung erklärt werden können. In Experiment 2 (N = 30) waren die Unterschiede zugunsten der Trainingsgruppe noch nach einem halben Jahr trainingsfreier Zeit nachweisbar. Zudem konnte in beiden Studien ein Effekt des Denktrainings auf mathematische Textaufgaben nachgewiesen werden. Pfadanalysen zeigten jedoch, dass - entgegen der Annahme Klauers - das Training die mathematischen Leistungen unmittelbar und nicht vermittelt über die Intelligenz gefördert hat.


1968 ◽  
Vol 7 (01) ◽  
pp. 1-4 ◽  
Author(s):  
G. Fuchs

Mathematische Denkverfahren, können der Medizin bei ihren Forschungsaufgaben helfen, wenn die Medizin in der Lage ist, für ihre Probleme diesen Methoden angepaßte gedankliche Modelle aufzustellen. Die Mathematik hat im Verlauf ihrer Entwicklung drei typische Denkformen zu Ausgangspunkten ihrer Forschung gemacht: das Zahlendenken, das Funktionsdenken und das Strukturdenken. Jede Denkform hat eine methodische Brücke zur medizinischen Forschung eröffnet, wobei die Medizin besondere, diesen Denkformen jeweils angepaßte Modelle entwickelt hat: die mathematisch-statistischen Methoden, angewendet auf numerische Modelle, die funktionellen Methoden, angewendet auf biometrisch-biophysikalische Modelle, sowie die logistischen Methoden, angewendet auf Strukturoder Ordnungsmodelle. Alle drei Methoden sind, wie durch Beispiele belegt wird, bei medizinischen Fragestellungen anwendbar und haben zu den drei Aufgabengebieten Medizinische Statistik, Medizinische Biometrie und Medizinische Dokumentation geführt.


2000 ◽  
Vol 32 (4) ◽  
pp. 111-122 ◽  
Author(s):  
Lengnink Katja ◽  
Prediger Susanne

1989 ◽  
Vol 12 (1) ◽  
pp. 35-47 ◽  
Author(s):  
Eberhard Knobloch

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